Unternehmensziele

  • Das Unternehmensziel festzulegen ist wichtig für den Erfolg des Unternehmens
  • Komplementäre Ziele sind neutral zueinander oder verstärken sich sogar gegenseitig.
  • Konkurrierende Ziele behindern sich gegenseitig, führen also zu Zielkonflikten
  • Das Leitbild gibt die Grundsätze und Wertvorstellungen eines Unternehmens wieder.
  • Ziele sollten SMART angegeben werden, das heißt:
      S - Spezifisch - möglichst eindeutig, kurz und präzise
      M - Messbar - Ziele sollen messbar sein
      A - ausführbar - Ziele müssen akzeptiert sein im Unternehmen
      R - realistisch - Ziele müssen möglich sein
      T - terminierbar - Ziele brauchen klare Terminvorgaben
  • Priorisierung der Ziele heißt, sie untereinander abzuwägen und in eine Rangordnung zu bringen
  • Eine Zertifizierung ist eine externe, fachkundige Bewertung darüber, ob Normen und Richtlinien eingehalten werden
  • Der Qualitätsbegriff beschreibt:
      den Zustand, die Beschaffenheit, die Eigenschaft bzw. das Merkmal
      die Güte aller Eigenschaften des Objektes, Prozesses bzw. Systems
      die Zweckangemessenheit eines Produkts, Prozesses bzw. einer Dienstleistung
  • der Umgang mit Sach- bzw. Rechtsmängeln ist im BGB geregelt (§433, §434. $435). Sie regeln, dass die der Verkäufer zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs die Sache frei von diesen Qualitätsmängeln bzw. etwaigen Rechten dritter zu übergeben
  • Ein Mangelausschluss (kein Mangel) liegt vor, wenn
      eine Verwendung nicht vereinbart wurde oder vorrausgesetzt war
      der Verkäufer die Äußerungen aus der Werbung nicht kannte
      der Käufer den Mangel vor Abschluss des Kaufvertrags schon kannte
      der Käufer den Mangel aufgrund seiner fahrlässigkeit nicht erkannte
  • Ein Leistungsausschluss (kein Anspruch auf Leistung) kann vom Schuldner vollzogen werden, wenn die Erbringung der Leistung
      für den Schuldner oder jedermann unmöglich ist
      einen unverhältnismäßigen, nicht vom Schuldner zu vertretenden Aufwand erfordert
      sie den Schuldner nicht zuzumuten ist

Normen

  • werden von Organisationen festgelegt. Sie können in Verträgen, Zertifikaten, Verordnungen und Gesetzten verbindlich werden. Dadurch werden Staat und Bürger von rechtlichen Detailregelungen entlastet.
  • Zertifizierungen sind Prüfdokumente von anerkannten Zertifizierungsstellen nach deren Prüfung (von Produkten, Verfahren oder Leistungen) ausgestellt werden. Sie bestätigen normalerweise dirc EInhaltung bestimmter Normen.
  • Formfaktoren sind Konstruktionsvorgaben für Größe, Form und Anschlüsse bei Computern und seinem allmöglichem Zubehör
  • Marken sind, beim Patent- und Markenamt registrierte, Schutzzeichen die für Zeichen, Wörter, Töne, Bilder und sogar Farbtöne erlangt werden können. Durch die Marktvorteil durch die Verbindung von Leistungen oder Erfolgen mit Marken, haben Marken einen Marktwert.

Green IT

  • Green IT beschreibt eine möglichst umweltschonende Unternehmenskultur
    • Maßnahmen:
  • Bedarfsgerechter Einsatz von Hardware und Software (keine Überproportionalität)
  • Einsparung von Energie durch effiziente IT-Lösungen
  • Verlängerung der Lebensdauer der Geräte
  • Bedarfsgerechter (zeitlich eingeschränkter) Betrieb
  • Virtualisierung (eingeschränkte Nutzung wenig verwendeter Geräte)
  • Einsatz umweltschonender (ökologischer) Verbrauchsmaterialien
  • Nachhaltige Software (eventuell Open-Source-Software)
  • Aufforderung der Mitarbeiter, umweltfreundlich zu kommunizieren

Wirtschaftlichkeit von IT-Systemen

  • Kosten-Nutzen-Analyse (Variablen: direkte und indirekte Kosten, z.b. Anschaffungs- bzw. Wartungskosten; Nutzen, z.B. Wirtschaftlichkeit).
  • Aus wirtschaftlicher Betrachtung sind Preisvergleiche zu machen und Rabatte zu überprüfen, Anschaffungs-, Zusatz- und Folgekosten zu prüfen, der Restwert nach Wertverfall und weitere Kriterien, wie beispielsweise die Qualität des Lieferanten.

Begriffe

  • BYOD - "Bring your own Device"
  • Das BYOD-Konzept regelt die Mitnahme privater Endgeräte, was zu höherer Benutzerfreundlichkeit führen kann
  • COPE - "Corporate Owned, Personally Enabled" (dt. "Eigentum des Unternehmens, privat freigegeben")
  • Beim COPE-Konzept werden die Endgeräte vom Unternehmen zur Verfügung gestellt.
  • Refurbishing bedeutet die Wiederaufbereitung gebrauchter, veralteter oder defekter Geräte

Qualitätbegriff

  • Zur Sicherstellung der Qualität in der IT werden beispielsweise Softwaretests, Code-Reviews, Qualitätsmanagementsysteme (z. B. ISO 9001, ISO 27001) und automatisierte Überwachungstools eingesetzt
  • Funktionale Qualität bedeutet das Erfüllen aller Anforderungen und Spezifikationen, sowie die korrekte und vollständige Implementierung aller Funktionen
  • Zuverlässigkeit beschreibt die Stabilität der Software und die Häufigkeit von Fehlern und Systemausfällen
  • Performance und Effizienz sind Kenngrößen für die Schnelligkeit des Systems hinsichtlich der Verarbeitung der Anfragen und der optimalen Nutzung der Ressourcen (CPU, RAM, Speicher)
  • Security ist ein Begriff, der einordnet, ob Daten vor unbefugten Zugriffen geschützt sind und ob es Schutzmechanismen gegen Cyberangriffe gibt
  • Usability oder Benutzerfreundlichkeit ordnet ein, wie verständlich und intuitiv das System ist, und wie gut die Benutzerführung ist.
  • Die Wartbarkeit oder Maintainability wie einfach Fehlerbehebungen und Updates durchzuführen sind. Eine gute Dokumentation und Verständlichkeit des Codes trägt ebenfalls zur Wartbarkeit bei.
  • Kompatibilität sagt aus, wie gut das System auf anderen Plattformen oder Geräten funktioniert und wie integrierbar es mit anderen Systemen ist
  • Die Skalierbarkeit/Flexibilität ist eine Kenngröße für den Umgang mit größeren Datenmengen oder höheren Benutzerzahlen.

weitere Begriffe

  • Schwerbehindertenquote: Ab 20 Mitarbeitern müssen 5% Schwerbehinderte beschäftigt werden oder pro nicht eingestelltem schwerbehinderten Mitarbeiter 155€ bis 815€ monatlich bezahlen.
  • fid - federated identity Zugriff
  • nfc - Near Field Communication
  • rfid - radio frequency identifikation
  • ocr – optische Zeichenerkennung
  • Abschreibungstabellen (AfA-Tabellen; "Absetzung für Abnutzung") sind Tabellen, die die übliche Nutzungsdauer eines Geräts beschreiben